Anti-Aging-Basis-Check für den Mann

Beschreibung

Es gibt durchaus die Wechseljahre des Mannes. Sie treten zwar deutlich später auf als bei Frauen, aber sind ebenfalls durch Hormonmangel gekennzeichnet. Auch beim Mann spielt die Hirnanhangsdrüse eine entscheidende Rolle. Das Leithormon des Mannes ist das Testosteron und wird im Hoden gebildet. Der normale Testosteronspiegel im Blut liegt zwischen 3,5 und 7 ng/ml. Liegt der Spiegel darunter, können Müdigkeit, Muskelschwäche, Libidoverlust und Schweißausbrüche die Folge sein. Dann spricht man vom testikulären (vom Hoden ausgehenden) Klimakterium. Ein zweites Hormon ist ebenso an den Altersproblemen des Mannes beteiligt. Es wird, anders als das Testosteron, in der Nebenniere gebildet und heißt Dehydroepiandrosteron, abgekürzt DHEA. Ein Mangel an DHEA wird als adrenales Klimakterium bezeichnet und kann zu Immunschwäche, Gedächtnisstörungen und Gewichtsproblemen führen. Außerdem gibt es ein weiteres Klimakterium des Mannes in Zusammenhang mit dem Mangel an weiblichem Östrogen. Hier sind mögliche Symptome Muskel- und Gelenkschmerzen sowie ein erhöhter Blutdruck. Findet man bei der Untersuchung des FSH (ein Steuerungshormon aus der Hirnanhangsdrüse) einen erhöhten Wert, so ist das ein sicherer Hinweis auf eine verminderte Leistungsfähigkeit des Hodens. Ein weiteres Steuerungshormon ist das THS, das die Funktion der Schilddrüse steuert. Ein Unterfunktion der Schilddrüse kann die gleichen Beschwerden hervorrufen wie sie beim Klimakterium zu beobachten sind. Durch Gabe bestimmter Hormone lassen sich die Beschwerden reduzieren, oft reicht aber schon eine Umstellung der Lebensgewohnheiten: Durch Sport und weitestgehenden Verzicht auf Alkohol steigt der Androgenspiegel an.



Autor: ÄGGP
 

Fakten

Indikation

Auf Wunsch von Männern, die Sorge haben, dass ihre gesundheitlichen Probleme mit den sogenannten Wechseljahren des Mannes zusammenhängen könnten.

Risiken

Bestimmte Hormongaben können eine Vergrößerung der Prostata oder sogar ein Prostatakarzinom hervorrufen.

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Die Kosten belaufen sich auf 50,- bis 60,- Euro.

Qualifikation des Anbieters

endokrinologisch erfahrener Haus-oder Facharzt

Unser Kommentar

Weitere Hormone wie das Prolaktin oder die Wachstumshormone können besonders bei Stoffwechselerkrankungen oder Osteoporose eine Rolle spielen.


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